Die Entwicklung der HEB Coaching Methode


In unserer ca. 20 jährigen Praxisarbeit haben wir es immer als Massstab gesehen, uns in den Dienst des Klienten zu stellen.
Die Grundhaltung der lösungsorientierten Kurztherapie nach S. de Shazer, den Klienten immer als einzigartig und als „Experte“ für seine Probleme und Lösungen zu sehen sind daher auch die Leitlinie unserer Coaching Arbeit.

Der Weg zum Basler Psychographie Modell

Um 1920 brachte der amerikanische Psychologe G. Allport den Begriff Psychographie zum ersten Mal auf, um Persönlichkeitsanteile des Menschen darstellbar und messbar zu machen.

Ab ca. 1990 nutzte ihn D. Friedmann für ein eigenes Denkmodell in seiner Methode ILP. Es basiert auf einer, dem Enneagramm analogen Persönlichkeits-Typologie, die aus Erkenntnissen der Transaktions-
analyse abgeleitet ist. Friedmann definierte einen Beziehungs-, Erkenntnis- und Handlungsbereich und je drei dazu gehörende Eigenschaften sowie entsprechende Typen und Prozesse.

Die bisherige Psychographie steht in einer langen Tradition von typologischen Modellen. Ihr Ordungscharakter mag attraktiv sein, aber allen gemeinsam ist der typologische Rahmen, der immer eine inhalt-
liche Vorgabe (meist auch Bewertung)
darstellt.

Typ X ist so und so und macht das und das. So bleibt man als Klient in einem vorgegebenen typspezifischen Raster.
Oft ist aber der Schritt aus dem System die Lösung.

Hier genau aber liegt das Problem.
Lösungsorientierte Beratungsformen und Typologien sind somit logischerweise nicht kompatibel miteinander.

Lösungsorientiert arbeiten mit Psychographie

Auf dieser Erkenntnis aufbauend, setzt die Entwicklung des Basler Psychographie Modells ein. Es ist ein neuer Zugang zu angewandter Menschenkenntnis.
Es ging um die Frage, wie man die Ordnungskriterien erhalten konnte, ohne die Nebenwirkungen einer Typologie zu haben.

HEB Coaching greift in diesem neu entwickelten Denkmodell ebenfalls die drei Lebensbereiche von Menschen - Handlungs-, Erkenntnis-, Beziehungsbereich (Basis Friedmann) auf.

Es definiert dazu 7 Potentialebenen und dient damit als Darstellungswerkzeug des psychischen Verhaltens, als methodische Basis und als Entwicklungstool zur praktischen Anwendung.

In der Beratungssitzung findet somit keine Typbestimmung statt. Hier unterstützen aber die neuartigen psychographisch-lösungsorientierten Sitzungsstrukturen den Klienten, selbst seine Lösungsprozesse zu finden. (Details s. Basler Psychographie Modell)



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